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© Klaus Werner

Der Stern hat sich nicht geirrt,
als er den Fernsten rief,
aufzubrechen zum nahen Gott.

Der Stern hat sich nicht geirrt,
als er den Wüstenweg wies,
den untersten, härtesten Weg.

Der Stern hat sich nicht geirrt,
als er stehen blieb
über dem Haus der kleinen Leute:
dort ist die große Zukunft geboren.

Dein Herz hat sich nicht geirrt,
als es sich aufmachte,
den Unbekannten zu suchen.

Dein Herz hat sich nicht geirrt,
als es nicht aufgab
in der sichtlosen Ungeduld.

Dein Herz hat sich nicht geirrt,
als es sich beugte vor dem Kind.

Klaus Hemmerle



Liebe Gemeindemitglieder,

mit dem Bild des Künstlers Klaus Werner aus Ellern und dem „Stern-und Herz-Gedicht“ von Klaus Hemmerle grüßen wir Sie ganz herzlich am Beginn des Advents.

Immer noch sind wir in der großen Verunsicherung, die am Anfang des Jahres über uns gekommen ist. Zuerst dachten wir, es sei eine Sache von ein paar Wochen. Jetzt hat es uns eines schlechteren belehrt. Und wir werden auch noch Weihnachten unter diesem Vorzeichen feiern.
Es ist zuerst die Sorge aller, die sich infiziert haben und die an Covid-19 erkrankt sind. Besonders P. Andreas, aber auch P. George haben es am eigenen Leib mitgemacht. Zum Glück sind sie wieder genesen.

Die Einsamkeit ist bedrückend für alle Alten, die in den Altenheimen oder auch allein zuhause wohnen, und für ihre Angehörigen, die sie nicht besuchen dürfen. In der gleichen Lage sind alle, die als Patienten im Krankenhaus sind.

Die Kindergärten, die Schulen, die Geschäfte, die Kultur – alles ist in Mitleidenschaft gezogen.

Kirchlich kommt, als wäre es nicht genug, der erzwungene Stillstand der synodalen Bistumsreformen noch dazu. Auch der Reformprozess „Synodaler Weg“ ist ausgebremst. Die kirchlichen Probleme türmen sich auf, Lösungen sind keine in Sicht, viele Menschen wenden sich enttäuscht ab.

Die Herausforderung hat aber auch neue Kräfte und Ideen freigesetzt. Nachbarschaftshilfe in unseren Pfarreien geschieht an vielen Orten selbstverständlich. Manche Familien haben durch die Besuchssperren intensiveren Kontakt als sonst. Die „Stationen“ jetzt auch wieder im Advent in unseren Kirchen, Hausgebete, Kinderkirchen online, „Weihnachten to go“, Video-Pfarreienräte und manches mehr. Das gibt Hoffnung, dass wir doch vor den Schwierigkeiten nicht kapitulieren.

Auch die Gottesdienste an Heiligabend wollen in diesem Jahr ein Zeichen setzen. Mehr als bisher laden wir ökumenisch ein. Die meisten Gottesdienste finden draußen statt (in Simmern auf dem Schlossplatz, in Biebern an der Grillhütte Wüschheim und in Ravengiersburg auf dem Domvorplatz). Die Simmerner Christmette feiern wir im Gemeindesaal der Freien Evangelischen Gemeinde FeG (Johann-Philipp-Reis-Straße).

Mit Jesus war es ja auch für ihn und alle Beteiligten „keine einfache Geburt“: schwarze Nacht, Ferne und Wüstenweg, Unbekanntes und sichtlose Ungeduld. Das waren die schwierigen Verhältnisse, in denen Gott einen neuen Anfang machte mit der Welt.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie auch in der großen Verunsicherung Weihnachten f e i e r n und den „Herz-Stern“ erkennen, der sich nicht irrt und der uns ermutigt, uns aufzumachen und zu suchen, bis wir den gefunden haben, der uns heilt und „große Freude“ schenkt.

Ihr Pfarrhaus-Team

Pastor Lutz Schultz
Gemeindereferentin Renate Steyer
Kooperator P. Dr. Joseph Thazhattuveetil
Gemeindereferentin Christina Bender (z.Zt. in Mutterschutz)
Sekretärinnen Barbara Schug und Petra Reuther


Wir gratulieren

Die ehemalige Simmerner Messdienerin Marie-Christin Herzog aus Kümbdchen wurde zum 1. Oktober vom Würzburger Bischof Franz Jung zur Pastoralreferentin in den Pfarreien Elsenfeld und Kleinwallstadt (Kreis Miltenberg) ernannt. Im dortigen Pfarrbrief schrieb sie: „Da es mein großer Wunsch war, meinen Glauben leben zu können, studierte ich in Würzburg zunächst Deutsch, katholische Religionslehre und Erziehungswissenschaften für das Lehramt an Gymnasien. Dies schloss ich 2017 erfolgreich ab. Doch in den letzten Jahren des Studiums wuchs in mir immer mehr der Wunsch heran, meinen Glauben auch außerhalb des schulischen Kontextes im Beruf leben zu können. Ich wollte auch über die Schule hinaus mit Menschen in den unterschiedlichsten Situationen, mit den unterschiedlichsten Fragen, Wünschen und Hoffnungen die Suche nach Gott im Leben und Alltag teilen. Dies führte bei mir dazu, den Berufswunsch der Pastoralasisstentin bzw. Pastoralreferentin zu verfolgen. Dafür nahm ich als Zweitstudium den Magisterstudiengang der Theologie sowie die studienbegleitende Ausbildung im Zentrum für Theologiestudierende und zukünftige PastoralreferentInnen auf, was ich beides bis 2020 absolvierte. In dieser Zeit verfestigte sich durch die vielfältigen Einblicke in Praktika und Veranstaltungen der Berufswunsch immer mehr.“

Wir gratulieren Marie-Christin Herzog sehr herzlich zum Abschluss ihrer pastoralen Ausbildung und zur Ernennung auf ihre neue Stelle und wünschen ihr für ihr Wirken Freude und Gottes Segen!



Hausgebet

Die Corona-Pandemie ist auch eine Herausforderung für unseren Glauben. Es ist wichtig, dass wir jetzt im Gebet nicht nachlassen, sondern es im Gegenteil neu entdecken. Es ist auch wichtig, dass der Sonntag nicht untergeht. Als Anregung zum Gebet zuhause finden Sie im Advent und in der Weihnachtszeit auf unserer Homepage wieder das Hausgebet am Sonntag. Sie finden es auch in den Pfarrkirchen oder können es sich zustellen lassen.


Hausgebet am 1. Advent | 29. November 2020 [»]


Kleine Geschichten für Dich – Kinderkirche online

Hier erzählen wir euch Kinder auf unserer Homepage kleine biblische oder religiöse Geschichten, vielleicht singen wir auch ein Lied dazu. Am Ende haben wir dann auf jeden Fall eine kleine Aufgabe für euch: Malt ein Bild zum Thema und mailt es info@pg-simmern.de. Dann zeigen wir es allen Leuten auf der Homepage. Wir freuen uns auf eure Ideen!

1. Advent | Die vier Kerzen
Daniela Noll


Weihnachten@Home Tüte

Für alle Familien mit Kindern haben wir in diesem Jahr ein besonderes Geschenk, eine Weihnachten@Home-Tüte. Darin befinden sich ein Vorschlag, wie Sie den Heiligen Abend mit einem Gottesdienst zu Hause gestalten können, eine Kerze für das Friedenslicht von Bethlehem, ein Bastelbogen für Kinder und vieles mehr. Wenn Sie eine Tüte haben möchten, schreiben Sie bitte bis zum 4. Dezember eine kurze Nachricht an das Pfarrbüro Simmern: info@pg-simmern.de. Die Tüte stellen wir dann ab dem 13. Dezember für Sie in der katholischen Kirche St. Josef in Simmern bereit. Sie können sie dort kostenlos abholen.


Liturgische Abreißkalender 2021

Die Kalender sind zum Preis von 4,00 € je Block und 1,00 € je Rückwand im Pfarrbüro oder in den Kirchen in Biebern und Ravengiersburg erhältlich.


Kollekten

Alle, die den Sonntagsgottesdienst noch nicht besuchen können oder wollen, können ihre Kollekte auf eines unserer Kirchenkonten überweisen mit dem Stichwort: Sonntagskollekte [»].


Messen am Herz-Jesu-Freitag

Wir feiern wieder jeden ersten Freitag im Monat die Messen zum Gedenken an die Verstorbenen (2. / 3. Sterbeämter, 1. Jahrgedächtnisse). Um dafür mehr Plätze zur Verfügung zu haben, feiern wir sie in der Corona-Zeit in der Pfarrkirche Biebern.


Kirchenheizung in der Zeit der Corona-Krise

Nach Vorschrift des Bistums ist der Betrieb einer Warmluftheizung in der Corona-Zeit nicht möglich, da er durch die Aufwirbelung der Aerosole eine Infektionsgefahr darstellt. Der Winter wird also in unseren Kirchen vielleicht recht ungemütlich… Wir verfolgen aufmerksam, wie die ungeheizten Kirchen sich auf die Möglichkeit des Gottesdienstes generell auswirken.


Kirchweg am Simmerbach

Das ist ein neuer Wanderweg für Wanderer und Radfahrer, der in besonderer Weise unsere herrliche Landschaft, die Kultur und die Spiritualität verbindet. „Zu Aussichten ins Weite und Gehen auf eng geführten Pfaden gehört unterwegs das Verweilen. Dazu bieten sich unsere historischen Kirchen an. Sie prägen die Hunsrücker Landschaft und gehören unverwechselbar zur Geschichte der Stadt Simmern und den Dörfern entlang des Simmerbachs – sie bieten Schutz und sind Heimat.“ (Horst Hörpel) Monika Haager hatte die Idee und hat sie realisiert. Mit Fördermitteln konnte der Weg ausgeschildert werden. Mit Dr. Susanne Kern und Christian Schnieders hat sie ein wunderbares Heft dazu erstellt, das dank vieler Sponsoren kostenlos zu erwerben ist in unseren Kirchen oder im Pfarrbüro. Monika Haager und allen Mitwirkenden sei ein herzliches Dankeschön dafür gesagt!


Blumenschmuck in den Pfarrkirchen

Der Blumenschmuck in unseren Pfarrkirchen wird von den Küsterinnen und in Biebern von Helferinnen aus den Dörfern gestaltet. Dazu sind Geldspenden erbeten und willkommen, wenn Blumen nicht aus den Gärten kommen, sondern gekauft werden. Wir bitten aber, von Blumensträußen und Topfblumen Abstand zu nehmen, damit ein harmonischer Blumenschmuck gestaltet werden kann!


Begegnung in der Familienbildungsstätte am 1. Dezember 2020

Viele Monate sind vergangen seit unserer letzten gemeinsamen Veranstaltung. Corona erlaubte nichts mehr! Die Lage ist nach wie vor prekär. Dennoch: Wir tasten uns vorsichtig und mit verhaltenem Optimismus an das Altgewohnte heran. Wir möchten wieder gemeinsam mit Ihnen ein paar Stunden verbringen. Selbstverständlich unter Einhaltung der gebotenen corona-spezifischen Anforderungen. Der Arbeitskreis hat für den Begegnungsnachmittag das Thema gewählt: Lichtfeier im Advent „da geht uns ein Licht auf“. Wir beginnen um 16,00 Uhr. Wegen der momentanen Situation und der damit verbundenen begrenzten Teilnehmerzahl, bitten wir um Ihre Anmeldung bis 23.11.2020. Frau Renate von Staden Tel. 06761 5705 (auch Beantworter) nimmt, wie gewohnt, gerne Ihren Anruf entgegen. Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit, bleiben Sie gesund und guten Mutes! Wir freuen uns sehr, Sie am 1. Dezember 2020 in der Familienbildungsstätte willkommen zu heißen.


„Wunschbäume“ in unseren Kirchen

Die Feiertage rücken näher, und zunehmend kommt besinnliche Stimmung auf. Wer aber mit materieller oder sozialer Not kämpft, findet kaum die Muße dazu. In eine finanzielle Misere kann jeder geraten, allzu schnell und unerwartet. Soziale Not wiegt nicht weniger schwer: Gestern stand man mitten im Leben – heute schon erfährt man Einsamkeit oder Perspektivlosigkeit am eigenen Leibe.

Hier setzt der „Wunschbaum“ in der Pfarrkirche St. Josef ein Zeichen: Der Baumschmuck nennt Wünsche notleidender Menschen. Erfragt wurden sie in Caritas-Beratungsdiensten, von der Lebensberatung oder in unseren Gemeinden. In den Gottesdiensten zum 1. Advent bitten wir darum, solidarisch Wünsche zu erfüllen.

Wer einen Wunsch-Stern abnimmt, kann das ausgewählte Geschenk bis Montag, 14. Dezember, im Pfarrbüro hinterlegen oder mit zur Messfeier bringen. So können Caritas-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter dafür sorgen, dass Ihr Geschenk rechtzeitig zum Fest unter dem Weihnachtsbaum liegt.

Die Weihnachtswünsche stammen von Menschen jeden Alters. Darüber hinaus möchten wir auch diesmal verstärkt an jene Hilfesuchenden denken, die den Weg zur Caritas-Beratung erst noch finden werden. Deshalb schmücken auch einige Bitt-Sterne die Bäume: Damit können Sie Ihre persönliche Spende für jemanden leisten, der unserer Unterstützung irgendwann im Jahresverlauf bedarf.

Letztlich spürt – an Weihnachten oder zu einem späteren Moment – ein anderer Mensch in großer Not, dass jemand an ihn gedacht hat. Angesichts der Situation der vergangenen Monate ist dies wichtiger denn je!

Nähere Informationen: Ilona Besha, Caritas Simmern, Tel. 0171/3004989.

Für Ihre Hilfsbereitschaft, Ihr sorgsam ausgewähltes Geschenk oder eine persönliche Hilfe danken wir Ihnen herzlich!


Drohnenflug über Dom und Kloster Ravengiersburg

© Hartmut Kunz, Mutterschied


Teilnahme am Gottesdienst/h2>
Wir feiern Sonntags- und Vorabendmessen nach dem SCHUTZKONZEPT, das zwischen dem Bistum und dem Land Rheinland-Pfalz vereinbart wurde. Ziel des Schutzkonzeptes ist es, alle Risiken für eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermeiden. Die Vorschriften des Konzepts sind nicht in unserem Ermessen. Es ist deshalb unbedingt und für alle notwendig, sich im Pfarrbüro anzumelden

bis freitags, 12.00 Uhr, telefonisch oder per Mail
(nach 12.00 Uhr nur über Telefon / Anrufbeantworter)

An den Kirchentüren haben EMPFANGSDIENSTE die Teilnehmerlisten. Sie können nur angemeldete Personen einlassen. Wir bitten aus gegebenem Anlass herzlich darum, die Anweisungen der Empfangsdienste zu respektieren und ihren Dienst nicht zu erschweren. Das ist Voraussetzung dafür, dass wir die Gottesdienste in der Corona-Zeit verantworten können. Sie finden das Schutzkonzept hier [»]


Sonderfonds der Caritas für durch Corona bedingte Notlagen

Für Menschen, die durch die Corona-Krise in eine Notlage geraten sind und dringend finanzielle Unterstützung brauchen, hält der Diözesan-Caritasverband einen Sonderfonds „Caritas Nothilfe Corona“ bereit. Er umfasst 70 000 Euro und wurde vom Bistum Trier mit 50.000 Euro sowie jeweils 10.000 Euro vom Caritasverband und der Stiftung Menschen in Not ausgestattet. „Mit dem Fonds wollen die Kirche und ihre Caritas ein Zeichen der Solidarität für Menschen setzen, die in einer existenziellen Notlage sind, vor allem, wenn sie für Kinder sorgen müssen“, so Diözesan-Caritasdirektorin Dr. Birgit Kugel. Der Sonderfonds ist ausschließlich dazu gedacht, in Notlagen, die in einem direkten Zusammenhang mit der Corona-Krise stehen, zu helfen. Zweite Voraussetzung ist, dass der Hilfebedarf nicht anderweitig sichergestellt werden kann, insbesondere durch sozialrechtliche Leistungsansprüche. Verantwortlich für die Bewilligung von Zuwendungen aus dem Fonds sind die zehn örtlichen Caritasverbände und der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF). Der Diözesan-Caritasverband Trier bittet um Spenden, um weitere Hilfen bei Corona-bedingten Notlagen bereitstellen zu können.

Pax-Bank
IBAN: DE43 3706 0193 3000 6661 21
BIC: GENODED1PAX
Stichwort: Corona-Nothilfe