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im Internetauftritt der kath. Pfarreiengemeinschaft Simmern!

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Aufruf der Bischöfe zum Diaspora-Sonntag am 18. November 2018

„Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben“, heißt es in der Apostelgeschichte (Apg 4,20). Zu allen Zeiten gilt: Als Christen sind wir herausgefordert, eine Antwort auf die Frage zu geben, wer wir sind, woran wir glauben und wem wir vertrauen. Diesen Gedanken greift auch die diesjährige Diaspora-Aktion des Bonifatiuswerks der deutschen Katholiken auf. Ihr Leitwort heißt: „Unsere Identität: Christus bezeugen“. Den Herrn zu bezeugen ist eine besondere Herausforderung für die kleinen katholischen Minderheiten in den Diasporagebieten in Deutschland, Nordeuropa und im Baltikum. Sie leben ihren Glauben unter oft schwierigen Bedingungen. Einer großen Mehrheit andersgläubiger oder nichtgläubiger Mitmenschen gegenüber sind sie gerufen, Zeugnis zu geben – im Wort und in der helfenden Tat. Dieses Bekenntnis der Diaspora-Katholiken ist eine Ermutigung für uns alle. Die Kirche, die als Minderheit lebt, ist auf unsere Solidarität angewiesen – finanziell und ideell. Wir bitten Sie, liebe Schwestern und Brüder, deshalb anlässlich des Diaspora-Sonntags am 18. November um Ihr Gebet und Ihre großzügige Spende bei der Kollekte.


Synode im Bistum Trier – Pfarreien der Zukunft

Die Leitungskonferenz des Generalvikariats hat am 19. Oktober 2018 Entscheidungen zu den Pfarreien der Zukunft getroffen: Die Pfarrei der Zukunft wird sich von den vielen verschiedenen „Orten von Kirche“ her entwickeln. Die pastorale Arbeit in den künftigen Pfarreien wird prozess- und projektorientierter, auf eine missionarisch-diakonische Kirchenentwicklung verpflichtet und orientiert sich an den Bedürfnissen der Menschen und des Einzelnen. Die Leitung hat ein Team – ein leitender Pfarrer, zwei hauptamtlich Mitarbeitende und bis zu zwei Ehrenamtliche – Es soll vor allem strategisch arbeiten; es wird multiprofessionell aufgebaut sein und mindestens ein Mitglied muss eine hohe Verwaltungskompetenz aufweisen. Es öffnet den Rahmen für dezentrales und selbstverantwortliches Handeln. Priester, Diakone, Seelsorger_innen sind wie bisher in den Lebensräumen der Menschen präsent und werden in ihren jeweiligen Bereichen Leitungsverantwortung übernehmen. Verwaltungsprozesse werden weitgehend auf Ebene der Pfarrei laufen. Gestaltung und Mitentscheidung wird künftig bei den „Orten von Kirche“ liegen. Dort wird es Verwaltungsteams geben, die mit Befugnis und Budget ausgestattet sind. In jeder Pfarrei der Zukunft wird es einen Verwaltungssitz geben. Dazu kommen „Kirchenbüros“ und „Kontaktstellen“. Es wird keine Entlassungen geben – alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden auch künftig gebraucht. Die künftige Räte- und Mitbestimmungsstruktur und die Pfarrorte als Sitz von Leitungsteam und Verwaltung sollen bis Ende des Jahres entschieden werden. (www.herausgerufen.bistum-trier.de)

Der Pfarreienrat hat in seiner letzten Sitzung die neuesten Informationen diskutiert, die das Bistum zur „Pfarrei der Zukunft“ gegeben hat, s.o. der Pfarreienrat hat die Informationen kritisch zur Kenntnis genommen: Viele Informationen empfinden wir als nichtssagend. Die Leute fühlen sich in den theoretischen Diskussionen verloren. Die große Vision der Synode verläuft sich in Kleinigkeiten. Es gibt viele menschliche, aber wenig geistliche Ideen. Anfragen und Kritik der Pfarreien werden nicht gehört. Wir erleben das Bistum als verhärtet.

Pfarrei der Zukunft – Es ist 5 vor zwölf! Der Protest gegen die zum 1. Januar 2020 beabsichtigten Reformen bei der Umsetzung der Synode wird immer lauter. Jetzt haben am 20. Oktober 2018 vor dem Dom in Trier mehr als 1500 Gläubige gegen die Bildung von 35 Großpfarreien demonstriert, darunter mehr als 20 aus unserer Pfarreiengemeinschaft. Auf hunderten von weißen Luftballons war das Motto der Veranstaltung zu lesen: „Es ist fünf vor zwölf.“ Ein Bagger mit einer Abrissbirne wird vor einem Kirchturm abgebildet. Eine Botschaft, die bei den Demonstranten gut ankommt. Viele Katholiken wollen die Auflösung der kleinen Pfarreien vor Ort noch stoppen. „Die Kirche muss im Dorf bleiben“, so die Initiatoren der Veranstaltung. Man befürchtet den Verlust von kirchlichem Leben gerade im ländlichen Raum. Denn mit zentralen Kirchenverwaltungen ohne Gremien vor Ort gebe es auch weniger ehrenamtliches Engagement. Kirchengemeinden dürften nicht gegen ihren Willen aufgelöst werden, ihr über viele Generationen erworbenes Vermögen nicht einfach auf eine Großpfarrei übertragen werden. Wie verhärtet die Fronten sind, zeigt sich darin, dass die Initiative schon heute den Klageweg vor den kirchlichen und den Zivilgerichten ankündigt, falls das Bistum seine Umstrukturierungen wie geplant fortsetzt. Um die Kommunikation zwischen der Initiative „Kirchengemeinde vor Ort“, die sich seit Sommer des vergangenen Jahres mit Vertretern des Bistums immer wieder getroffen hatte, ist es offensichtlich nicht gut bestellt. Massiv wird die fehlende „Augenhöhe“ bei allen Gesprächen gerügt, das Verfahren der Umstrukturierung der Pfarreien als intransparent bezeichnet. Die Pfarreien seien zu keinem Zeitpunkt in die grundlegenden Überlegungen mit eingebunden gewesen. Dabei sieht man durchaus die Notwendigkeit einer Kirchenreform in einer sich veränderten Gesellschaft und in geeigneten Fällen auch einer Fusion von Pfarreien als sinnvoll an, wenn dies zu einem lebendigen Gemeindeleben führen kann. Dies müsse dann aber auf freiwilliger Basis geschehen. Bischof Ackermann, Generalvikar Graf von Plettenberg und hochrangige Vertreter der Bistumsleitung waren ebenfalls anwesend und standen den Demonstranten als Gesprächspartner zur Verfügung. Vertrauen in die Bistumsleitung hatten die 1500 Demonstranten jedenfalls nicht. Vertrauen muss man sich auch erst erarbeiten! (Eberhard Noll)

Abschlussdokument der Protestaktion der Initiative Kirchengemeinde vor Ort am 20. Oktober 2018, 5 vor 12 auf dem Domfreiplatz in Trier
Unsere Grundforderungen sind die folgenden:

  1. Kirchengemeinden des Bistums Trier dürfen nicht gegen ihren Willen aufgelöst werden. Die Kirche muss im Dorf bleiben.
  2. Die durch Wahlen legitimierten Pfarrgemeinde- und Verwaltungsräte sind als entscheidende und wesentliche Stützen der Kirchengemeinden zu erhalten.
  3. Wir wollen auch künftig unsere Liturgie und Diakonie mit unserem Seelsorger-Team vor Ort verantwortlich abstimmen.
  4. Wir sind offen für alle Veränderungen, auch für die Vorschläge der Synode, die unsere zahlreichen Ehrenamtlichen vor Ort in Chören und vielen Gruppierungen und unsere Seelsorger motivieren, ihre wichtige Arbeit wertschätzen und fördern.
  5. Um in einen echten christlichen Dialog über eine vernünftige Reform, die alle verstehen und von möglichst allen mitgetragen wird, zu kommen, muss das „Big bang“-Datum für die vorgesehene Umsetzung der Bistumsreform zum 1. Januar 2020 aufgehoben und ausgesetzt werden.
  6. Sollten wir keine einvernehmliche Lösung finden und sollte das Bistum auf die Umsetzung der XXL Pfarreien 2020 bestehen, werden wir den Klageweg beschreiten.

Liturgische Abreißkalender 2019

sind zum Preis von 4,00 € je Block und 1,00 € je Rückwand im Pfarrbüro oder in den Kirchen in Biebern und Ravengiersburg erhältlich.


Kinderkirchen und Familiengottesdienste

Alle Gottedienste für die Zeit bis Dezember finden Sie hier »

In der Pfarrei Ravengiersburg finden zurzeit keine Kinderkirchen statt. Es wird ein neues Vorbereitungsteam gesucht. Deshalb laden wir die Ravengiersburger Kinder nach Simmern und Biebern zu den Kinderkirchen ein. Auch in Simmern werden neue Vorbereitungsteams gesucht. Für die Kindergartenkinder so bald wie möglich und für die Grundschulkinder ab Januar 2019. Vielleicht gibt es ja Eltern, die Interesse an dieser Aufgabe haben.


Gottes Wort in neuer Übersetzung

Zum 1. Advent, 2. Dezember 2018, wird das neue Lektionar für die Sonn- und Feiertage erscheinen (die Lesungen und Evangelien) mit der revidierten Einheitsübersetzung der Hl. Schrift. Viele Worte der Heiligen Schrift sind uns vertraut, manche Worte sind uns zur Freude geworden, manches Wort zum Begleiter auf dem Lebensweg. Künftig wird mancher vertraute Vers anders klingen, uns manche Veränderung im Lektionar begegnen. Vielleicht kann Gottes Wort in der neuen Übersetzung auch neu die Ohren öffnen und das Herz erreichen.


Musikalischer erster Advent im Hunsrückdom

Kreismusikschule und Förderkreis laden zum traditionellen Adventskonzert – Am 1. Advent, 2. Dezember 2018, pünktlich um 16.30 Uhr eröffnen festliche Klänge das traditionelle Adventskonzert im altehrwürdigen Hunsrückdom zu Ravengiersburg. Der weitere Konzertverlauf an diesem 2. Dezember wird sich abwechslungsreich festlich gestalten. Ausonius-Brass sind wieder zu Gast mit Stücken aus Barock und Romantik. Zu Gast sind auch wieder der amerikanische Gitarrist Matthew Peters und das Blockflötenensemble „La Spiritata“. Der Kammerchor und das Kammerorchester bereiten extra Stücke für diesen besonderen Abend vor. Der Abschluss obliegt erneut dem Kammerorchester unter der Leitung von Michael Burovik. Er bringt ein selten gespieltes Werk mit: das erste Hornkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart. Dieses besondere Konzert im Hunsrückdom erzählt von den Gedanken im Advent, von Besinnung und Einkehr aber auch von Vorfreude und Ungeduld auf die Advents- und Weihnachtszeit. Am Ende eines Jahres, das für viele von uns wohl aufregend genug ist, sollten wir die Adventszeit nutzen, um Einkehr zu halten, uns selbst zu finden und die Geheimnisse der Weihnacht zu entdecken. Auch in 2018 haben wir begleitend einen passenden Text dafür herausgesucht. Und wieder wird der alte ehrwürdige Hunsrückdom mit seiner besonderen Atmosphäre dazu beitragen, die Adventszeit in der richtigen Stimmung zu eröffnen. Nutzen Sie die Gelegenheit! Karten zu 7,- € gibt es nur an der Abendkasse, Reservierungen sind leider nicht möglich. Der Förderkreis der Kreismusikschule stiftet den Erlös aus diesem Konzert dem Sozialfonds, aus dem Familien bei Bedarf finanzielle Unterstützung erhalten.


Lebendiger Adventskalender

Am Dienstag, 4. Dezember 2018, findet in Riesweiler, Im Faller 3, bei Frau Maria Hennauer, der „Lebendige Adventskalender“ statt. Das Motto der ökumenischen Andacht ist: Hebt euch ihr Tore (Psalm 24). Nachdem die Veranstaltung im letzten Jahr sehr großen Zuspruch fand, lädt Frau Hennauer auch in diesem Jahr dazu herzlich ein. Anschließend gibt es ein gemütliches Beisammensein mit Glühwein und Plätzchen.


Adventskonzert in Biebern

Der Musikverein Biebertal und die Männergesangvereine Nannhausen-Nickweiler und Kappel laden herzlich zum Konzert nach Biebern in die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer ein, am Sonntag, 9. Dezember 2018 um 17.00 Uhr.


Besinnungsnachmittag im Advent bei den Dernbacher Schwestern

Wir fahren auch in diesem Jahr zu einer spirituellen Stätte, um den uns seit langer Zeit vertrauten Besinnungstag im Advent mitzuerleben. Der Arbeitskreis hat das Kloster Maria Hilf in Dernbach für den 12. Dezember 2018 ausgewählt. Die Schwestern der Ordensgemeinschaft „Arme Dienstmägde Jesu Christi“ haben im Mutterhaus des Klosters den Nachmittag für uns vorbereitet und stellen ihn unter das Thema: „Bewegt von Gottes Geist“. Sie werden die Stunden meditativ, aber auch anschaulich und pragmatisch, im Sinne der Ordensgründerin Sr. Maria Katharina Kasper gestalten, die am 14. Oktober heiliggesprochen wurde. Vielleicht wissen einige Simmerner noch, dass das katholische Krankenhaus auf der Hüll damals von den Dernbacher Schwestern betreut wurde. Bevor wir um ca. 18:00 Uhr unseren Aufenthalt in Dernbach beenden, trinken wir noch gemütlich mit den Schwestern Kaffee. Themen zum interessanten Gedankenaustausch gibt es sicher zu Genüge. Wir möchten Sie mitnehmen und freuen uns, wenn Sie uns begleiten. Abfahrt Simmern, Bingener Straße (Witzenrath) 10.50 Uhr, Gemündener Straße 11.00 Uhr. Der Fahrpreis beträgt 20,00 € incl. Kaffee und Kuchen. Anmeldung bis 10. Dezember 2018 bei Frau von Staden, Tel. 06761 5705.


„A Celtic Christmas Concert“ mit Andy Lang

Liebe Konzertfreunde, es ist wieder soweit, der Barde und Harfenist Andy Lang freut sich darauf, am Sonntag, 16. Dezember 2018, um 18:30 Uhr im Hunsrückdom in Ravengiersburg mit Ihnen eine adventlich, musikalische Reise durch Irland und Schottland zu unternehmen. Karten im VVK 12 €, AK 14 € sind erhältlich bei: Buchhandlung Schatzinsel, Simmern und der Tourist-Information, Simmern. www.andy-lang.de


Sommerfreizeit 2019

Auch im kommenden Jahr findet eine Sommerfreizeit vom 24. – 31. Juli 2019 für Kinder und Jugendliche von 9 – 15 Jahren statt. Dieses Mal fahren wir in das Ferien- und Freizeitcamp nach Carolinensiel. Von dort werden wir mit dem Fahrrad zum Nordseestrand radeln, voraussichtlich einen Ausflug nach Wilhelmshaven unternehmen und eine Wattwanderung machen. Die genaue Ausschreibung erfolgt in den nächsten Tagen. Aber schon jetzt gibt es eine Vorabliste, in dir ihr euch eintragen lassen könnt, wenn ihr mitfahren wollt. Das Vorbereitungsteam freut sich auf euch!